Der mondäne Badeort
Binz wird vor allem durch seine zahlreichen Villen im Stil der
Bäderarchitektur geprägt, einem Relikt aus der Kaiserzeit. Darüber
hinaus besitzt Binz mit 4,2 Kilometern die längste Strandpromenade auf
Rügen.
Sehenswert sind vor
allem die Strandpromenade und das Kurhaus, Wahrzeichen von Binz, das
heute unter Denkmalschutz steht. Ein weiteres kulturelles Highlight ist
die Glasbläserei, wo Besucher den Entstehungsprozess von Gläsern, Vasen
etc. selbst mitverfolgen können.
Im Ostseebad Binz schöpfen Sie neue Kraft für das tägliche Tageswerk.
Erleben Sie die malerische Natur, die Binz umgibt. Ausgedehnte
Sparziergänge durch den Wald Granitz, rund um den Schmachter See, bis
nach Zirkow und zurück oder am weißen Strand entlang, jede Strecke ist
ihre Entdeckung wert. Die jodhaltige Luft des Ostseeklimas ist gut für
das Atemsystem.
Der Ort nimmt durch seine hervorragende Lage auf Deutschlands größter
Insel einen besonderen Platz ein. Die gute Wasserqualität und geschützte
Lage mit nur leichtem Wellengang, ein steinfreier, kilometerlanger
Sandstrand und dichte Dünenwaldungen ließen Binz zum beliebten
Badeparadies werden.
Das spätklassizistische Jagdschloss erinnert eher an eine Burg und wurde
einst von Fürst Wilhelm Malte I. gebaut, um seinen Gästen eine
komfortable Unterkunft zu bieten. Sehr reizvoll ist die Lage des
Schlosses, das sich in der Granitz, einer bewaldeten Hügelkette
befindet, von wo aus man den Blick auf die Orte Binz und Sellin genießen
kann. Des weiteren besitzt das Schloss ein eigenes Museum, in dem die
Räume mit ihrer ursprünglichen Einrichtung rekonstruiert wurden.
Das Kap Arkona, Rügens nördlichster Punkt gehört zu den
Hauptattraktionen der Insel und lässt sich nur zu Fuß, per Kutsche oder
mit einer speziellen „Mini-Bahn“ erkunden.
Der Besucherparkplatz befindet sich ca. 2,5 Kilometer vor der Spitze des
Kaps.
Zu sehen gibt es hier jede Menge, angefangen bei den zwei Leuchttürmen
aus dem 19. Jahrhundert, über den Burgwall, eine ehemalige
Tempelfestung, bis zum Rügenhof Arkona, ein Handwerkshof, wo Besucher
Töpfern, Schmieden und Steinschleifern über die Schulter sehen dürfen.
Der Königstuhl ist
vielleicht das bekannteste Highlight Rügens. Der berühmte Kreidefelsen,
der auf zahlreichen Postkarten zu sehen ist, wird besonders im Sommer
zum Anziehungspunkt für Scharen von Besuchern. Der Königstuhl selbst
bietet nicht nur einen grandiosen Ausblick auf die Ostsee, sondern auch
einen dazugehörigen Nationalpark und den „Waschstein“, einen etwa 22
Meter hohen Findling, der aus dem Wasser ragt.
Der „Rasende Roland“ ist die kultige Inselbahn Rügens und längst
überregional bekannt.
Die Strecke bewegt sich zwischen den Endstationen Göhren und Lauterbach,
bzw. Putbus, vorbei an den großen Orten Baabe, Sellin und Binz. In
gemütlichem Tempo schnauft sich die Bahn in ca.1,5 Stunden vom Startort
zur Endstation
Sassnitz bildet das kulturelle und touristische Zentrum der Insel Rügen.
Ein besonderer Blickfang sind die restaurierten Häuser im Stil der
Bäderarchitektur. Natürlich fehlt es auch Sassnitz nicht an
Sehenswürdigkeiten und Unterhaltung. Zu erwähnen sind der Mekurius
Schmetterlingspark, das U-Boot „H.M.S. Otus“, das Museum für
Unterwasserarchäologie, sowie das Fischerei- und Hafenmuseum.
Die alte Hansestadt Stralsund wird auch oft das „Tor zur Insel Rügen“
genannt und wurde 2002 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes
aufgenommen. Sehenswert ist vor allem die Altstadt mit dem gotischen
Rathaus, dem spätgotischen Wulflam- Haus und dem Dielenhaus, einem
restaurierten Kaufmannshaus, in dem sich heute das Standesamt befindet.
Für Liebhaber der gotischen Architektur ist die St. Marien-Kirche
ebenfalls interessant. Ein besonderes Highlight ist das Deutsche
Meeresmuseum in Stralsund, das größte seiner Art in Mitteleuropa mit
einem 5 Meter hohen Korallenriff aus dem Roten Meer.
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